Die ersten fünf Tage unserers Schwedenurlaubs im Naturschutzgebiet Norra Kvill, der Stadt am Meer, Västervik und vielem mehr habe ich euch bereits gezeigt. Nun nehme ich euch weiter mit auf unsere Reise durch Schweden.

Tag 6: Elchpark

Wie ich bereits beim Wochenende in Bildern schrieb, hat es mit dem Entdecken eines Elches in freier Wildbahn leider nicht geklappt. Immerhin in einem Elchpark kommen wir diesem doch etwas skurril aussehenden schwedischen Nationaltier nah.

Während der Elchsafari sitzt M3 dicht angekuschelt auf meinem Schoß, für einen anschließenden Kurzspaziergang trägt Hendrik sie im Hänschenklein Ring Sling. Diesen nutzen wir im Urlaub ebenfalls für Einkäufe. Es geht dort so ratz fatz rein und die Anhock Spreiz Haltung ist immer perfekt, egal wie alt das Kind ist.

Hänschenklein Ring Slings sind aus Leinen. Das ist an heißen Tagen ein sehr angenehmer Stoff und super leicht zu binden.

Auf meinem YouTube Kanal zeige ich die perfekte Kombi aus der Glückswindel Flatwrapwindel und Maleja Bio Wollwindel, die uns im Urlaub auch begleiten.

Nicht nur optisch ein Traum, sondern auch kuschelig weich, super Passform und auslaufsicher.

Tag 7: Autofriedhof

Ganz viele Schwedentipps gibt es auf Nathalies Blog Eine ganz normale Mama. Durch sie bin ich auf ein sehr außergewöhnliches Ausflugsziel gekommen.

An diesem Tag fahren wir länger als sonst und begeben uns zum Autofriedhof, etwa zweieinhalb Stunden südlich von Vimmerby.

Die Fahrt hat sich gelohnt. Inmitten eines Moores stehen alte Autowracks, die langsam aber sicher mit ihrer Umgebung eins werden.

Wir verzichten weitesgehend auf Handynutzung und wandern so immer weiter durch die schöne Landschaft, auch weiter weg vom Autofriedhof.

Dadurch landen wir jedoch irgendwann an der Hauptstraße, entlang derer wir dann zurück marschieren (und alle – bis auf unser Fliegengewicht M2 – im Matsch versinken).  Rechtzeitig vor einem Gewitter kommen wir bei unserem Auto an. Dies soll das einzige Mal schlecht Wetter während unseres Urlaubs sein.

Die Rückfahrt übersteht Mini nicht ohne eine Stillpause. In Schweden sind glücklicherweise alle Nase lang Parkplätze am Straßenrand, sodass sie nicht lange warten muss.

Tag 8: Astrid Lindgren Welt (3)

Ein drittes und letztes Mal verschlägt es uns in die Astrid Lindgren Welt. M2 ist wieder im Pippi Langstrumpf Stil unterwegs und ich sehe immer ein bisschen Klein-Elena in ihr.

Natürlich sind wir für unsere Ausflüge immer mit reichlich Proviant ausgestattet. Das Angebot im Park ist zwar reichlich und lecker, aber die Preise haben es auch ordentlich in sich (eine Waffel z.B. ~5€).

Genügend Parkplätze für Kinderwägen gibt es auch vor jedem Schauplatz. Wir brauchen das ja nicht, aber hier ist wirklich alles perfekt auf Familien eingestellt.

Das „Papatragetuch“ in Größe 7 von Little Frog ist schön dünn (es ist wieder sehr warm!) und lässt sich von mir auch zum Einfachen Rucksack binden – es bleibt halt einfach ein hübscher Pferdeschweif am Ende ürig. M3 liebt es mittlerweile, wie auf einem Pferd auf meinem Rücken auf und ab zu wippen. Hü hott!

Als M1 und 2 eine Waffel essen (vom eigenen Urlaubstaschengeld gegönnt und genossen), geht M3 von Tür zu Tür und schaut in die Minihäuschen. Ich bin ganz froh, dass sie nicht rein will – ich hätte sie da nicht rausholen können.

Beeindruckt hat mich insbesondere das Heckenrosental. Und obwohl wir drei Tage in Astrid Lindgrens Welt verbracht haben, habe ich nicht genug Zeit, hier alles zu erkunden.

Als Hendrik sich zum Abschluss die Vorführung „Der Kampftag“ anguckt, wollen die Kinder am Ende des Tages noch einmal plantschen und toben. Ich bin erschöpft, liege auf einer Bank und beobachte meine ausgelassen spielenden Kinder.

Tag 9: Astrid Lindgrens Elternhaus

Am Tag darauf begeben wir uns auf die realen Spuren von Astrid Lindgren. Als Eintrittskarte zur Ausstellung über die Autorin bekommt jeder einen Sticker. M3s landet auf ihrem Tragetuch, dem kurzen Didymos Lisca Regenbogen.

Nach der Ausstellung wandeln wir durch die Gärten, wo viel Platz zum Spielen ist. Überhaupt, überall wo wir sind, ist der Raum so gestaltet, dass Kinder sich frei bewegen können.

Auch begehbare Kunst findet man auf dem riesigen Gelände und M1 schreibt seinen Wunsch zu denen vieler anderer: Frieden für die ganze Welt.

 

Das ist das Haus, in dem Astrid Lindgren vor über hundert Jahren geboren wurde. Vorne auf dem Flyer steht „ein Ort, der Ihnen immer in Erinnerung bleiben wird“. Stimmt.

Tag 10: Wandertag

Am zehnten Tag sind wir wieder wandern und Mini natürlich huckepack.

Diesmal fahren wir etwas planlos einfach bis an das Ende einer Straße und marschieren los. Wir finden aber einen schönen Weg.

Nach einiger Zeit möchte die Kleine nicht mehr hinten bei Papa sitzen und kommt nach vorne in die emeibaby, die ich zuvor einfach ohne Kind runterhängend getragen habe. Auf dem Weg begegnet uns übrigens eine Schlange, was zu viel Geschrei von M1 führt. Hendrik tut cool, hat aber selbst eine heiden Angst vor Schlangen. Diese aber auch vor uns und huscht schnell weg.

Und auf einmal erreichen wir einen irrsinnigen Aussichtspunkt. Wir befinden uns auf dem Stubbaberg. Der Ausblick beim Stillen ist atemberaubend.

Gesättigt und zufrieden ist M3 gerne auf Papas Rücken. Wir gehen und fahren zurück zu unserem Häuschen.

Weiter geht es in Kürze mit dem dritten und letzten Teil.