Ich vermisse das Leben

Ich vermisse das Leben
zwischen all den To Dos.
Mehr „einfach mal machen“,
statt immer nur muss.
Will lieben und lachen,
mehr tanzen, keine Mühe.
Doch immer so viel zu tun,
keine Kraft mehr dafür.
Warum ist es so schwer?
Wer trägt daran die Schuld?
Die Kinder können nur wollen,
haben keine Geduld.
Mama dies, Mama das.
Oh, was hab ich das einst ersehnt.
Kinder, Familie. Mein Traum.
Doch nun die Realität.
Ein Zerren, ein Kämpfen.
Mehr Leid als Freud.
So will ich nicht leben,
denk ich nicht nur heute.
Mache Fehler um Fehler
und es tut mir so leid.
Nein, das wollt ich nicht sagen.
Solange, bis einer schreit.
So geht es jeden Tag.
Und ich kann echt nicht mehr.
Das habe ich nicht gewollt.
Ich bin selten nur fair.
Geleitet von Stress,
der mich immer umgibt.
Wie geht es den Kindern?
Fühlen sie sich geliebt?
Morgen dann wieder aufstehen,
neuer Tag, neues Spiel.
Oh nein, wieder weint eine.
Schon ist mir das zu viel.
Keine Zeit für die Hektik,
Eile stresst uns so sehr.
Möchte slow sein, entspannt halt.
Hab zu tun, immer mehr.
Meine Listen sind lang.
Lieben steht da nicht drauf.
Auch nicht das Kinderlachen,
das entgeht mir zu Hauf.
Wo ist das Leben nur hin?
Rast so an mir vorbei.
Neben all den To Dos
Und all dem Geschrei.
Morgen geht’s weiter,
auf ein Neues, ihr Lieben.
Vielleicht haben wir bald
die bösen Geister vertrieben.

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